Civic.net – Aktiv gegen Hass im Netz

Spenden gegen Rechtsextremismus

 

Civic.net – Aktiv gegen Hass im Netz

 

Das Projekt „Civic.net – Aktiv gegen Hass im Netz“ der Amadeu Antonio Stiftung ermutigt  Organisationen, Verbänden und Engagierte der Berliner Zivilgesellschaft, in Sozialen Netzwerken sichtbar zu werden und sich dort aktiv an der Debatte zu beteiligen. Das Projekt vermittelt ihnen das nötige know how und hilft, die digitalen Fähigkeiten auszubauen. Civic.net bietet Fortbildungen für Organisationen und Engagierte zum Umgang mit den Sozialen Netzwerken und vernetzt sie mit Expertinnen und Experten: Von Hate Speech und Fake News über juristische Fragen bis hin zu Gegenrede und demokratischer Debattenkultur.

Berlin ist auch unsere Stadt!“ Dieser Satz schallte der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ entgegen, als sie im Juni 2017 durch den migrantisch geprägten Stadtteil Wedding ziehen wollte. Mehr als 1.400 Menschen protestierten dagegen. Wenn in Berlin Gruppen der extremen Rechten einen Aufmarsch planen, dann müssen sie fest mit Gegenwind rechnen. Die Berliner Zivilgesellschaft ist gut vernetzt und protesterfahren. Wieso ist davon so wenig im Internet zu sehen?

Bei Diskussionen in Sozialen Netzwerken gelingt es rechtsextremen oder rechtspopulistischen Gruppen und Einzelpersonen immer wieder, Themen zu setzen und Debatten zu bestimmen. Gegenstimmen werden beschimpft, verächtlich gemacht und damit zum Schweigen gebracht. Hate Speech scheint zu Sozialen Netzwerken zu gehören wie der Fernsehturm zu Berlin. Wie kann es der demokratischen Zivilgesellschaft gelingen, ihr erfolgreiches Engagement auf den digitalen Raum auszudehnen? Wie lassen sich hier demokratische Erzählungen etablieren und dauerhaft stärken?

Das Fortbildungs- und Vernetzungsangebot von Civic.net richtet sich an Berliner Initiativen. Gemeinsam entstehen Strategien, um das kosmopolitische Selbstverständnis (der Stadt) auch ins Netz zu bringen. Das Workshopangebot ist modular aufgebaut und eignet sich für Social-Media-Neulinge ebenso wie für erfahrene Online-Aktivist_innen. Es geht um die Reizthemen unserer Zeit: Hatespeech – ausschalten oder aushalten? Fake News, Social Bots und Algorithmen: Echte Bedrohung oder Hysterie? Alle Teilnehmenden üben sich im Umgang mit den rechtspopulistischen Kommunikationsstrategien. In vertiefenden Fortbildungen wird diskutiert, wie im Netz Gegenerzählungen etabliert werden können und was eine demokratische Debattenkultur ausmacht.

Folgende Module werden als Workshops angeboten:

  • Hate Speech – Was gilt überhaupt als Hassrede und wo ist die Unterscheidung zu Cybermobbing?
  • Hate Speech Management – Wie lässt sich mit Hass umgehen und wie kann die Community aktiviert werden?
  • Digitaler Selbstschutz – Wie können sich Einzelpersonen und Organisationen vor Anfeindungen schützen?
  • Grundlagen zu Informationskompetenz – Wie funktionieren Social-bots, Algorithmen und Fake News?
  • Zivilgesellschaftliches Engagement im digitalen Zeitalter – Was sind Chancen und Grenzen von Gegenrede?

 

Kontakt:

Mick Prinz (Projektleitung)
E-Mail: mick.prinz@amadeu-antonio-stiftung.de
Telefon: 030-240 886 25


Publikationen (Gedruckt):

Hate Speech und Fake News. 20 Fragen und 20 Antworten in einfacher Sprache.
Herausgegeben von der Amadeu Antonio Stiftung und der Landeszentrale für politische Bildung Berlin. Die Broschüre erscheint im April 2018 und steht kostenlos zum Download oder im Papierformat zur Verfügung.


Publikationen (Online)

Monatsüberblick - Hate Speech, Social Media, Internet
 

 

 
 

Kontakt

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
 

info@amadeu-antonio-stiftung.de

Tel.:  ++49 (0)30. 240 886 10
Fax:  ++49 (0)30. 240 886 22

 

Spendenkonto

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GLS Bank Bochum
BLZ 430 609 67
Konto 6005 0000 00
IBAN: DE32 4306 0967 6005 0000 00
BIC: GENODEM1GLS

 
 
 
 
 

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