Konferenz „Antiziganismus und Film“

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22.02.2018

Konferenz "Antiziganismus und Film"

22.02.2018 - 23.02.2018

Auf der Konferenz „Antiziganismus und Film“ werden sich Filmschaffende, Wissenschaftler_innen und Repräsentanten der Minderheit mit den unterschiedlichen Facetten des Antiziganismus im Film auseinandersetzen. Im Fokus steht dabei die Ethik des Filmemachens: „Ohne moralische Haltung ist das Filmemachen wertlos“, überschreibt Peter Nestler seinen einleitenden Vortrag.
 

Das Bild des „Zigeuners“ ist im Medium Film von Beginn an präsent und produziert und reproduziert die Stereotype und Vorurteile, die etwa in der Literatur seit Jahrhunderten wirksam sind. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Antiziganismus und Film ist bisher mehr als randständig geblieben. Eine systematische Analyse, die insbesondere die Entwicklungen des europäischen Kinos der letzten zehn Jahre einschließt, liegt in weiter Ferne.
 

Die internationale Tagung soll dazu beitragen, Grundlagen zu schaffen, auf dessen Basis sich die Antiziganismusforschung sowie die Filmwissenschaften kritisch mit den Themen „Roma” und „Antiziganismus” im Film aus verschiedenen Perspektiven auseinandersetzen können. Es sollen die Mechanismen des Mediums Film aufgezeigt werden, um den überfälligen Perspektivwechsel zu beginnen, durch den sich Sinti und Roma als Subjekte darstellen und wahrgenommen werden können.
 

Hier geht's zu Programm und Anmeldeformular. Anmeldeschluss ist der 15. Februar. 

Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma
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10969 Berlin
 

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