Tagung: „... eine Hypothek, an der noch lange zu tragen sein wird.“

Spenden gegen Rechtsextremismus

 
15.02.2018

Tagung: „... eine Hypothek, an der noch lange zu tragen sein wird.“

15.02.2018 - 16.02.2018

In seiner 1987 veröffentlichten Streitschrift „Die Zweite Schuld oder von der Last ein Deutscher zu sein“ konstatierte Ralph Giordano zahlreiche Versäumnisse im deutschen Umgang mit der NS-Vergangenheit und problematisierte deren gesellschaftliche Folgewirkungen. Seitdem haben viele der von Giordano eingeforderten Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus stattgefunden. Angesichts aktueller politischer Entwicklungen – vom NSU-Terror bis hin zur Enttabuisierung rassistischer Diskurse – scheint es gleichwohl geboten, die weithin als Erfolgsgeschichte wahrgenommene bundesdeutsche Aufarbeitung der NS-Vergangenheit auf den Prüfstand zu stellen.

Bei dieser Tagung fragen Wissenschaftler_innen aus verschiedenen Disziplinen und einschlägige gesellschafts­politische Akteur_innen nach den spezifisch postnationalsozialistischen Prägun­gen der bundesrepublikanischen Gegenwart und diskutieren über die aktuellen Heraus­forderun­gen für eine kritische Erinnerungskultur.

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Forschungs­stelle für Zeitgeschichte in Hamburg. Um Anmeldung bis zum 1. Februar 2018 wird gebeten bei Nathalie Döpken, Tel. (040) 428 131 543, Studienzentrum@bkm.hamburg.de. Zu Anmeldeformular und Programm geht es hier

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum
Jean-Dolidier-Weg 75
21039 Hamburg
 

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Novalisstraße 12
10115 Berlin
 

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